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MUSEUM IM KULTURSPEICHER – 30. März bis 12. Mai 2019 Doppelausstellung: Dokumentarfotografie-Förderpreise 2019 und Schülerausstellung “One Day in your life“

Dienstag, 16. April 2019 | Autor:

plakat one day

vernissage one day

„Wir wollten nicht übereinander, sondern miteinander reden.“

Begrüßt durch den Bürgermeister Dr.Dr. Adolf Bauer und die Direktorin des Museums Dr. Marlene Lauter und Dr. Rene Hartman der Wüstenroth Stiftung eröffneten die Schüler der Wolffskeelrealschule zusammen mit Schüler/innen der Jakob-Stoll-Realschule am Abend der Vernissage das Ausstellungsprojekt „One Day in your live“.

Worum ging es bei diesem Projekt?
Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung leben in der gleichen Stadt, besuchen sogar die gleiche Schule. Aber lernen sie sich wirklich kennen? Haben sie Kontakt zueinander?

Nach einem Workshop zum Kennenlernen im Museum im Kulturspeicher begleiteten sich je zwei Jugendliche mit der Kamera ihres Smartphones  und dokumentierten einen Tag lang von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr den Alltag des anderen. Jede Stunde entstanden mehrere Fotos. Von diesen wählten sie gemeinsam ein Foto pro Stunde aus, das in der Ausstellung gezeigt wird. Auch das Konzept der Hängung und der Wandtexte wurde von den Schülern gemeinsam entwickelt.
Zu den Fotos der Jugendlichen aus Würzburg gesellen sich Fotos von Jugendlichen aus Würzburgs schwedischer Partnerstadt Umeå, die nach der gleichen Idee entstanden sind.

Ungewöhnliche Perspektiven und Ausschnitte
Aus  datenschutzrechtlichen Gründen verzichteten die Schüler/innen bei den Fotoaufnahmen auf Gesichter und Menschen. Durch diese Vorgehensweise entwickelte sich jedoch eine ganz neue und ungewöhnliche Ästhetik. So zeigen die Fotos  in spannenden Details das alltägliche Leben in der Stadt Würzburg aus der Sicht von Jugendlichen.

Viel Spaß in der Ausstellung, die noch bis zum 12.05. zu sehen ist.
Daniela Brems
foto one day2

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Schrift 4.0_2

Sonntag, 20. Mai 2018 | Autor:

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Acryl auf Leinwand, je 1m x 1m

Details
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Handpuppenspiel zur Ausstellung Lyonel Feininger/Paul Klee – Malerfreunde am Bauhaus

Montag, 12. Oktober 2009 | Autor:

Museum im Kulturspeicher:untitled

Lyonel Feininger und Paul Klee – Malerfreunde am Bauhaus

(18.06.2009-06.09.2009)

Beide Künstler haben mehr als zehn Jahre zusammen am Bauhaus, der wohl einflussreichsten Kunstschule nach dem Ersten Weltkrieg, gewirkt.  

Ihre Lehrtätigkeit wie auch ihre Doppelbegabung als Maler und Musiker brachte es mit sich, dass sich zwischen beiden Künstlern eine enge Freundschaft entwickelte mit wechselseitigen Besuchen, Hauskonzerten und auch Bildertauschen.

Die Ausstellung im Museum im Kulturspeicher beleuchtete nun Gemeinsamkeiten und Unterschiede
im Werk von Feininger und Klee in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. weiter…

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Toas

Donnerstag, 22. Januar 2009 | Autor:

Toas
Gestaltung von Astgabeln
in Anlehnung an die Mythen der Aborigines
  (2002)

…auf den Spuren der Aborigines

In diesem Unterrichtsprojekt befassten sich die Schüler der Klasse 5 mit der Kunst und Kultur der Aborigines. Sie erfanden selbst Geschichten in Analogie zur Traumzeit und malten deren Handlungen in der Bildsprache der Aborigines auf ihre Toas. So entstanden Bildszenen von Regenbogenschlangen, die den Main überquerten und die Umgebung in ein fruchtbares Tal verwandelten oder von Männern, die ums Lagerfeuer saßen und sich über die Jagd unterhielten.

Die Traumzeit (auch: Schöpfungszeit) spielt eine wichtige Rolle in der Religion der Aborigines. Mit Träumerei ist der Begriff jedoch nicht zu verwechseln. Traumzeit bezeichnet die Schöpfungszeit, die vor vielen Millionen Jahren den Anfang der Zeit bestimmte und in der alle Dinge und Lebewesen entstanden. In vielen Ritualen und Malereien gedenken die Ureinwohner Australiens dieser Zeit, in der alles Leben begann.  

Die Kunst der Aborigines war also ursprünglich religiös und die Bilder erzählten Geschichten über die Urahnen aus der Traumzeit, z.B. über die Regenbogenschlange oder den Blitzmann. Bemalt wurden Kultgegenstände (z.B. Totems), Waffen (Speere, Schleudern), Musikinstrumente (Didgeridoo), alltägliche Geräte (Schüsseln) oder der eigene Körper.

Wie jede Schöpfungsgeschichte lassen sich die Erzählungen nicht beweisen, doch Ähnliches findet man auch in der griechischen Mythologie oder in der europäischen, christlichen Kunst.

Toas – was ist das?

Toas sind geschnitzte und bemalte, lange Äste oder Astgabeln. Diese Y-Pfosten gelten als Symbole für die Verzweigung und damit für die Fortpflanzung der Natur. 

Einige Toas weisen auf Plätze der Traumzeit hin oder stehen an Traumpfaden, andere sind nur Gebrauchsgegenstände und markieren z.B. Wasserquellen in den Lagern der Aborigines.

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Facetten des Euro

Donnerstag, 22. Januar 2009 | Autor:

Facetten des Euro –

Ausstellung der Schülerleinwände
in der Raiffeisenbank Höchberg (2002)

Wir Europäer haben zwar seit Januar 2002 eine gemeinsame Währung – aber doch ist Euro ist nicht gleich Euro!!!Wie verschieden der Euro sich darstellt, erkennt man, wenn man die Rückseiten der Münzen betrachtet. In Deutschland findet man z.B. das Brandenburger Tor und den Bundesadler, sowie in Österreich Mozart, in Italien hingegen die Venus von Botticelli oder den mittelalterlichen Dichterfürsten Dante…. Alles Bauwerke oder Persönlichkeiten, die für das jeweilige Land stehen.

 

Zu diesem übergreifenden Thema Euro haben die Schüler der Realschule Höchberg ebenso ganz unterschiedliche Bilder gemalt, die somit zeigen, wie facettenreich der Euro dargestellt werden kann. 

 Dadurch wird die Idee symbolisiert: eine gemeinsame Währung vereinigt ganz unterschiedliche Länder, die trotzdem ihre Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit – für jeden gleich auf den Rückseiten erkennbar – zeigen können.

Denn das Thema und die Idee der Einheitlichkeit des Euro zieht sich durch alle Bilder. Auch vom künstlerischen Standpunkt her betrachtet, charakterisieren sie sich alle durch rhythmische Bewegungen von Farbfeldern.

Inspirationsquelle boten die Euro-Münzen ja zur Genüge: Zum einen konnten Flugbögen von hochgeworfenen Münzen simuliert werden oder auch die Spiegelungen der Münzen zum Ausgangspunkt für diese Farbfeldmalereien werden.

Doch unterschiedlicher könnten die Bilder auch hinsichtlich der Maltechnik und in der Ausführung nicht sein; keines gleicht dem anderen: Hier wird fein und mit viel Wasser gearbeitet, dort pastos und schnell Farbe aufgetragen, gespritzt, wieder übermalt…


Zum anderen tauchen auch die Motive auf den Rückseiten immer wieder in den Bildern auf. Hier das Colosseum in Rom, Schloss Schönbrunn in Wien, da die Eule der griechischen Münze usw.
Und immer wieder trifft man doch auf die Rundungen, Kreise und Kreissegmente, die die Münze veranschaulichen.
Trotzdem sich diese Rundungen in allen Bildern wiederholen, steht das einzelne Bild für sich alleine und ist in sich abgeschlossen – ein Unikat also. Durch die Rundungen wird der Blick des Betrachters in jedem Bild festgehalten, man lässt den Blick im Bild kreisen, verweilt länger und taucht in seine Farbwelt ein.
Und sind wir doch mal ehrlich: Die Rückseiten faszinieren doch jeden von uns.
Wer freut sich denn nicht, wenn er als Wechselgeld beim Einkauf ein ausländisches Geldstück bekommt?
So zeigt sich nämlich hier die Vernetzung der Gesellschaft und der weite Weg, den die Münze bis hierher zurückgelegt hat.

 

 

 

 
(Abgebildete Malereien von:
Natascha Moore, Julia Kühnel, Conny Kraus, Johanna Seeger, Melanie Groß und Lisa Naugebauer)

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